Vorträge, Workshops & fachlicher Austausch
Wissenschaftlich fundiert. Praxisnah. Reflexiv.

Maik Elliott Schwarz vermittelt wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Perspektiven zu Teilhabe, menschlicher Divergenz, Ableismus, Ergotherapie und professioneller Praxis. Seine Vorträge und Workshops verbinden aktuelle Forschung mit ergotherapeutischem Fachwissen, reflektierter Praxiserfahrung und gesellschaftlicher Analyse.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Bedingungen gestaltet werden können, unter denen Menschen möglichst selbstbestimmt und authentisch teilhaben können. Ein Schwerpunkt liegt auf der differenzierten, entpathologisierenden Betrachtung autistischer und weiterer neurodivergenter Lebensrealitäten sowie auf der kritischen Reflexion normativer Vorstellungen von Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Teilhabe. Unterstützungs- und Behinderungserfahrungen werden dabei im Zusammenspiel individueller Voraussetzungen, Umweltbedingungen und gesellschaftlicher Strukturen betrachtet.
Inhalt, Sprache, wissenschaftliche Tiefe und methodische Gestaltung werden an Zielgruppe, Vorwissen und Veranstaltungskontext angepasst.

Was Teilnehmende erwartet
Fachliche Vermittlung bedeutet mehr als die Weitergabe von Informationen. Gute Fortbildung schafft Verbindungen zwischen Wissen, Reflexion und konkretem Handeln.
Fachliche Vermittlung bedeutet mehr als Informationsweitergabe. Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit anschaulichen Beispielen, Perspektivwechseln und konkreten Fragen aus der Praxis. Ziel ist, Zusammenhänge fachlich belastbar und zugleich zugänglich zu vermitteln – und daraus Reflexion und Handlungsmöglichkeiten für den eigenen Kontext zu entwickeln.
Wie kann eine Veranstaltung konkret aussehen?
Vorträge und Workshops werden nicht als starres Standardprogramm angeboten. Inhaltliche Tiefe, Beispiele, Interaktionsgrad und Praxistransfer werden an Zielgruppe, Vorwissen, Fragestellung und Veranstaltungskontext angepasst.
Je nach Format können unterschiedliche Elemente miteinander verbunden werden:
Fachlicher Input
Zentrale Begriffe, wissenschaftliche Erkenntnisse, Modelle und theoretische Zusammenhänge werden verständlich eingeordnet. Vorhandenes Wissen der Teilnehmenden kann dabei aufgegriffen und um aktuelle fachliche Perspektiven erweitert werden.
Perspektivwechsel & Reflexion
Konkrete Beispiele, Fallvignetten, Modelle und Reflexionsfragen machen sichtbar, wie individuelle Voraussetzungen, Umweltbedingungen, gesellschaftliche Normen und institutionelle Strukturen miteinander interagieren.
Praxisbezug
Theoretische Erkenntnisse werden auf konkrete Situationen übertragen. Je nach Veranstaltung können Fallbeispiele aus unterschiedlichen Praxisfeldern oder Fragestellungen der Teilnehmenden einbezogen werden.
Praxismaterialien & Werkzeuge
Wo es zum Thema und Format passt, werden Arbeitsmaterialien, Übersichten, Modelle, Reflexionshilfen oder weitere Praxismaterialien zur Verfügung gestellt. Sie ermöglichen es, zentrale Inhalte nach der Veranstaltung weiterzubearbeiten und auf den eigenen Kontext zu übertragen.
Fragen & fachlicher Austausch
Raum für Rückfragen und Diskussion ist ausdrücklich vorgesehen. Fachliche und persönliche Fragen können aufgegriffen und gemeinsam eingeordnet werden, soweit sie zum Rahmen und Thema der Veranstaltung passen.
Das Verhältnis zwischen Input, Reflexion, Interaktion und praktischer Anwendung richtet sich nach dem jeweiligen Format. Ein Kongressimpuls benötigt eine andere Dramaturgie als eine dreistündige Fortbildung oder ein ganztägiger Workshop.

Beispiel: eine dreistündige Fortbildung
Ankommen & Orientierung: Thematische Einführung, Erwartungen, Fragestellungen und vorhandenes Wissen.
Fachlicher Input: Wissenschaftliche Grundlagen, zentrale Konzepte und aktuelle Erkenntnisse.
Perspektivwechsel: Konkrete Beispiele oder Fallvignetten werden gemeinsam aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet.
Reflexion: Welche Annahmen, Normen oder Routinen prägen den bisherigen Umgang mit dem Thema?
Transfer in die Praxis: Was bedeuten die Erkenntnisse für den eigenen beruflichen, institutionellen oder persönlichen Kontext?
Vertiefung & Austausch: Fragen der Teilnehmenden, Diskussion und gemeinsame Einordnung.
Take-away: Zentrale Erkenntnisse, mögliche nächste Schritte und – je nach Thema – Materialien zur weiteren Anwendung.
Der Ablauf dient als Beispiel. Jede Veranstaltung kann individuell konzipiert werden.
Vom Impuls bis zur vertieften Fortbildung
Je nach Anlass, Zielgruppe und Fragestellung sind unterschiedliche Formate und Kombinationen möglich.
Vorträge, Keynotes & Impulse
Für Kongresse, Fachtage, Tagungen, Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Verbände, Organisationen und öffentliche Veranstaltungen.
Vom konzentrierten Impulsvortrag bis zur ausführlichen fachlichen Keynote können wissenschaftliche Erkenntnisse, gesellschaftliche Fragestellungen und konkrete Konsequenzen miteinander verbunden werden.
Workshops & Fortbildungen
Interaktive Formate ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem Thema. Reflexionsfragen, Fallbeispiele, Diskussionen und praxisbezogene Aufgaben unterstützen dabei, theoretische Erkenntnisse auf konkrete Arbeits- und Lebenskontexte zu übertragen.
Möglich sind einzelne Workshops ebenso wie mehrstündige oder ganztägige Fortbildungen sowie Kombinationen aus Vortrag und anschließendem Workshop.
Team- & Einrichtungsformate
Für Praxen, Kliniken, Therapiezentren, soziale Einrichtungen, Schulen, Bildungsträger und andere Organisationen können Inhalte gezielt auf bestehende Fragestellungen des Teams oder der Einrichtung zugeschnitten werden.
Dabei kann der Schwerpunkt beispielsweise auf professioneller Haltung, Teilhabebarrieren, Autismus und Neurodivergenz, diskriminierungssensibler Praxis oder der Reflexion bestehender Strukturen und Routinen liegen.
Reden & öffentliche Veranstaltungen
Auch Redebeiträge bei Eröffnungen, Aktionstagen, Fachveranstaltungen, zivilgesellschaftlichen Veranstaltungen oder Kundgebungen sind möglich, sofern Thema und Veranstaltungsrahmen mit den fachlichen und menschenrechtsorientierten Grundsätzen der Arbeit vereinbar sind.
Panels, Interviews & Podcasts
Fachlicher Austausch muss nicht im klassischen Vortragsformat stattfinden. Möglich sind auch Podcasts, Interviews, Podiumsdiskussionen, moderierte Gespräche, offene Diskussionsformate und andere Medien- oder Veranstaltungsformate.
Für unterschiedliche Kontexte
Fragen zu Teilhabe entstehen auf unterschiedlichen Ebenen: im Alltag einzelner Menschen ebenso wie innerhalb professioneller Teams, Institutionen und gesellschaftlicher Strukturen.
Entsprechend können Vorträge und Workshops beispielsweise stattfinden in:
Kliniken und Gesundheitseinrichtungen · ergotherapeutischen und anderen therapeutischen Praxen · Hochschulen und Universitäten · Berufs- und Fachschulen · allgemeinbildenden Schulen · Fachverbänden und Berufsorganisationen · sozialen und pädagogischen Einrichtungen · Selbsthilfe- und Angehörigengruppen · Unternehmen und Organisationen · Kongressen und Fachtagungen · Jugend- und Communitystrukturen · zivilgesellschaftlichen Initiativen und öffentlichen Veranstaltungen.
Die Perspektive kann von konkreten Fragen des individuellen Alltags und professionellen Handelns auf der Mikroebene über Team-, Einrichtungs- und Organisationsstrukturen auf der Mesoebene bis zu professionsbezogenen, gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen auf der Makroebene reichen.
Ergotherapie vermitteln – innerhalb und außerhalb der Profession
Als staatlich anerkannter Ergotherapeut bringt Maik Elliott Schwarz ein praxisorientiertes Fundament aus einer Profession mit, deren zentraler Gegenstand die Ermöglichung bedeutungsvoller Betätigung und Teilhabe im Alltag ist.
Ergotherapeutische Perspektiven können deshalb sowohl Gegenstand professionsinterner Fortbildungen als auch für andere Fachgebiete und gesellschaftliche Kontexte relevant sein.
Mögliche Formate reichen von ergotherapeutischen Fachvorträgen und Fortbildungen für therapeutische Teams bis zur Vermittlung ergotherapeutischer Perspektiven an andere Gesundheits- und Sozialberufe, pädagogische Fachpersonen, Studierende, Auszubildende, Angehörige, Selbsthilfegruppen oder interessierte Menschen.
Dabei können beispielsweise Fragen im Mittelpunkt stehen wie:
Was bedeutet Teilhabe konkret? Welche Bedingungen erleichtern oder erschweren Alltagsbewältigung? Wie lassen sich individuelle Bedürfnisse, bedeutungsvolle Betätigungen und Umweltbedingungen gemeinsam betrachten? Wie können Menschen in der Gestaltung ihres Alltags unterstützt werden? Und welchen Beitrag kann Ergotherapie zur Entwicklung passender Lebens- und Handlungsmöglichkeiten leisten?
Autistische Neurodivergenz verstehen und entpathologisieren
Autismus kann ausdrücklich Gegenstand einer eigenen Fortbildung, eines Vortrags oder Workshops sein.
Dabei wird Autismus nicht als zu korrigierendes persönliches Defizit vermittelt, sondern als Form menschlicher Neurodivergenz.
Medizinische, psychologische und diagnostische Erkenntnisse werden dort einbezogen, wo sie für das Verständnis relevant sind, zugleich jedoch kritisch hinsichtlich Pathologisierung, normativer Erwartungen und ihrer Auswirkungen auf die Lebensrealität autistischer Menschen eingeordnet.
Entpathologisierung bedeutet dabei nicht, Unterstützungsbedarf, Behinderung oder Belastung zu negieren. Vielmehr wird differenziert betrachtet, wie individuelle Voraussetzungen mit sensorischen, sozialen, institutionellen und gesellschaftlichen Umweltbedingungen interagieren und dadurch Teilhabe ermöglicht oder behindert werden kann.
Autismusspezifische Veranstaltungen können sich sowohl an Fachpersonen und Teams als auch an Studierende, Auszubildende, pädagogische Kontexte, Selbsthilfe- und Angehörigengruppen oder andere interessierte Zielgruppen richten.
Mögliche Themen
Die konkrete Schwerpunktsetzung wird an Anlass und Zielgruppe angepasst. Mögliche Themenfelder sind unter anderem:
- Teilhabe, menschliche Divergenz und gesellschaftliche Normen
- Ableismus, Behinderungserfahrungen und strukturelle Barrieren
- teilhabeorientierte und diskriminierungssensible Praxis
- Reflexion professioneller Haltung, Routinen und institutioneller Strukturen
- Ergotherapie, Betätigung und Teilhabegerechtigkeit
- ergotherapeutische Perspektiven auf Alltag, Gesundheit und Lebensgestaltung
- menschliche Betätigung, Alltagsstrukturierung und Handlungsfähigkeit
- Neurodivergenz und neurodivergenzorientierte Praxis
- Entpathologisierung autistischer Neurodivergenz
- Autismus-Spektrum: wissenschaftliche Grundlagen und aktuelle Perspektiven
- Autismus im Erwachsenenalter und unterschiedliche autistische Lebensrealitäten
- Autismus aus ergotherapeutischer Perspektive
- autismus- und neurodivergenzorientierte Praxis jenseits rein defizitbasierter Modelle
- Masking, Anpassungsdruck, Barrieren, Behinderungserfahrungen und Teilhabe
- Autismus und Neurodivergenz in Gesundheitsversorgung, Bildung, Arbeit und Alltag
- Unterstützungsbedarfe erkennen, ohne Divergenz mit Defizit gleichzusetzen
- Queerness, Neurodivergenz und intersektionale Perspektiven
- Selbstbestimmung, Authentizität und individuelle Unterstützungsbedarfe
- Barrieren und Ressourcen in Gesundheitsversorgung, Bildung und Arbeitswelt
- Analyse von Teilhabebedingungen im individuellen, institutionellen und gesellschaftlichen Kontext
- TDA – Teilhabeorientiertes Divergenz- und Ableismus-Modell
- ART – Authentic Participation through Reflective Attitude and Participation-Oriented Practice
- Anwendung teilhabeorientierter Modelle auf konkrete Fälle, Lebenssituationen und professionelle Fragestellungen
- Antidiskriminierung, Normkritik und inklusive Gestaltung von Strukturen
Weitere Themen, Kombinationen und individuelle Schwerpunktsetzungen sind nach Absprache möglich.
Für Fachpersonen – und für Menschen ohne fachliches Vorwissen
Die inhaltliche Tiefe richtet sich nach dem jeweiligen Publikum.
Ein Fachvortrag für therapeutische, pädagogische oder wissenschaftliche Fachpersonen kann Forschung, theoretische Modelle und professionsbezogene Fragestellungen vertiefen. Ein Workshop mit Studierenden oder Auszubildenden benötigt andere Zugänge. In Selbsthilfe-, Angehörigen-, Jugend- oder öffentlichen Kontexten können dieselben Grundfragen wiederum alltagsnah und unmittelbar zugänglich vermittelt werden.
Wissenschaftliche Fundierung und Verständlichkeit schließen sich nicht aus.
Ziel ist eine Vermittlung, die Menschen dort abholt, wo sie fachlich stehen, ohne komplexe Zusammenhänge unnötig zu vereinfachen.
Auf der Bühne
70. Ergotherapie-Kongress · Bielefeld · 2026
„Unsichtbar behindert? Ableismus zwischen Neurodivergenz und Queerness“
Im Rahmen des 70. Ergotherapie-Kongresses des Deutschen Verbandes Ergotherapie hielt Maik Elliott Schwarz einen 40-minütigen Fachvortrag im Themenblock „(Neuro)divers“ mit anschließender moderierter Diskussion.
Der Vortrag verband wissenschaftliche Evidenz mit ergotherapeutischen und gesellschaftlichen Perspektiven auf Neurodivergenz, Queerness, Behinderung, Ableismus und Teilhabe.
Anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse, konkreter Beispiele und einer durch den Vortrag führenden Fallvignette wurden normative Erwartungen in professionellen Kontexten analysiert und Konsequenzen für eine reflektierte, teilhabeorientierte ergotherapeutische Praxis diskutiert.
Fachlicher Austausch & Kooperationen
Neben Vorträgen und Fortbildungen ist Maik Elliott Schwarz offen für fachliche Kooperationen und interdisziplinären Austausch, sofern diese inhaltlich zu seinen Arbeitsfeldern passen.
Dazu können beispielsweise Interviews und Podcasts, Podiumsdiskussionen, gemeinsame Vorträge, Gastveranstaltungen, Fachgespräche, Bildungs- und Veranstaltungsprojekte sowie Kooperationen mit Hochschulen, Fachverbänden, Initiativen, Einrichtungen und anderen Fachpersonen gehören.
Auch eine fachliche Mitwirkung an Publikations- und Bildungsprojekten, beispielsweise durch Gastbeiträge, fachlichen Austausch im Rahmen wissenschaftlicher oder fachlicher Arbeiten oder die Anfrage für ein Vorwort, kann individuell besprochen werden.
Neue Formate und ungewöhnliche Kooperationen sind ausdrücklich willkommen, wenn daraus ein fachlich sinnvoller Beitrag zu Teilhabe, professioneller Praxis oder gesellschaftlicher Entwicklung entstehen kann.
Interesse an einem Vortrag, Workshop oder einer Kooperation?
Jede Veranstaltung hat einen eigenen Kontext. Thema, Umfang, methodische Gestaltung und fachliche Tiefe können deshalb individuell auf Anlass, Zielgruppe und Zielsetzung abgestimmt werden.
Möglich sind Präsenz- und digitale Formate – vom kurzen Impuls über Fachvorträge, Keynotes, Interviews, Podcasts, Redebeiträge und Diskussionsveranstaltungen bis zu vertiefenden Workshops und ganztägigen Fortbildungen.
Auch individuelle Formate und fachliche Kooperationen können angefragt werden.

