Unsichtbar behindert?

Dieses Informationsblatt entstand im Rahmen meines Vortrags „Unsichtbar behindert? Ableismus zwischen Neurodivergenz und Queerness“.

Es bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in zentrale Begriffe wie Neurodivergenz, Queerness, Masking, Passing und Ableismus.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Wie entstehen Behinderung und Ausgrenzung dort, wo gesellschaftliche Normen nicht ausreichend auf menschliche Vielfalt vorbereitet sind?

Das Material richtet sich an Fachpersonen, Studierende, Betroffene, Angehörige und alle Menschen, die sich mit Teilhabe, Vielfalt und Barrieren auseinandersetzen möchten.

Kerngedanken

  • Unterschiede sind normal.
  • Behinderung entsteht häufig im Zusammenspiel von Person und Umwelt.
  • Anpassungsleistungen bleiben oft unsichtbar.
  • Nicht jeder Mensch braucht dieselbe Unterstützung.
  • Teilhabe ist ein Menschenrecht.
  • Das Ziel ist nicht, Menschen an Normen anzupassen, sondern Barrieren abzubauen.

Weiterführende Inhalte

Das Informationsblatt steht in engem Zusammenhang mit dem:

  • ART-Modell (Authentische Teilhabe durch Reflektierte Haltung und Teilhabeorientierte Praxis)
  • TDA-Modell (Teilhabeorientiertes Divergenz- und Ableismusmodell)

Beide Modelle wurden entwickelt, um neurodivergenz-, behinderungs- und diskriminierungssensible Perspektiven innerhalb der Ergotherapie sichtbar zu machen.

Theoretische Bezüge und Grundlagen

Das Material orientiert sich unter anderem an:

  • Neurodiversitäts-Paradigma
  • Disability Studies
  • Sozialem Modell von Behinderung
  • Ableismusforschung
  • Teilhabeorientierter Ergotherapie
  • Menschenrechts- und Inklusionsperspektiven